2017 – Von Modena bis München

Im Sommer 2016 hatte der Romanistik-Chor den Coro Luigi Gazzotti in Modena besucht, im Herbst 2017 stand endlich ein gemeinsames Konzert in München an.

Zuerst begrüßten wir unsere Gäste mit unserem Programm in verschiedenen romanischen Sprachen, jedoch auch um deutsche und bayerische Stücke ergänzt. Dann stellte der Coro Luigi Gazzotti unter der Leitung von Giulia Manicardi ihr vorwiegend italienisches Repertoire vor. Zum stimmgewaltigen Abschluss trafen sich beide Chöre und schlossen dieses abwechslungsreiche Konzert gemeinsam mit Verdis Va, pensiero.

Wir bedanken uns bei unseren italienischen Freunden für diese wunderbare Möglichkeit der Begegnung und des gemeinsamen Singens. Wieder einmal zeigt sich: Musik verbindet!

2017 – NachtLeben

Wenn der Tag sich neigt und Dämmerung sich über die Dächer legt, dann ruft der Frieden der Nacht uns in den Schlaf.

Bei unserem Frühjahrskonzert in der halligen Akustik der St. Benedikt Kirche entführten wir das Publikum in eine Welt von Dunkelheit und Geborgenheit. Mit Rheinbergers Abendlied forderten wir es auf, uns in die Nacht zu folgen. Gemeinsam erlebten wir die unheimliche Stille der Nacht mit Ligetis Éjszaka und die umhüllende Ruhe des Schlafes durch Whitacres Sleep. Wir erweckten die Dämonen der Finsternis, ließen Spinnen krabbeln und stellten ihnen die Schönheit der Nacht gegenüber.

Es erklangen Werke von Ligeti, Ravel, Lasso, Rheinberger, Lauridsen, Saint-Saëns, Elgar, Maté, Nagel, Whitacre, Tallis und vielen mehr!

2016 – Perlen der Romania

Ende September 2016 hat der Romanistik-Chor selten gehörte Schätze aus der romanischsprachigen Chorliteratur von Debussy, Oltra, Hindemith, Lasso und vielen anderen vorgestellt.

Das Programm beinhaltete sowohl elegante Vertonungen von berühmten Dichtern wie Federico García Lorca oder Rainer Maria Rilke, als auch das brasilianischen Samba. Josquin des Prez’ El grillo führte uns in die italienische Renaissance und Debussys Trois Chansons in die französische Romantik. Wir brachten Werke aus dem späten Mittelalter bis zum zwanzigsten Jahrhundert auf die Bühne und wurden dabei auch auf dem Klavier begleitet und von einer Latein-Tänzerin ergänzt.

Natürlich sangen wir wie immer alle Stücke in Originalsprache – auf Italienisch, Spanisch, Französisch und sogar Brasilianisch.

2016 – Jetzt wird geOpert!

Anfang März 2016 haben wir uns an die großen Opernchöre gewagt:

Wagners Brautlied, Verdis Gefangenenchor und Bizets Habanera sind in der zweiten Konzerthälfte auf höchstem Niveau zu hören gewesen. Darüber hinaus enthielt das Programm vor allem in der ersten Hälfte viel Buntes und vor allem rhythmisch Anspruchsvolles aus verschiedensten Epochen und den meisten romanischsprachigen Ländern. Von Die Gedanken sind frei im 5/4-Takt, über das französischen Volkslied Au clair de la lune aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu Chan-Chan von Buena Vista Social Club gab es für jeden Geschmack etwas zu hören.

Weitere Opernwerke kamen dann gemeinsam mit dem Coro Luigi Gazzotti bei unserer Konzertfahrt in Italien im Sommer des gleichen Jahres zur Aufführung.

2015 – Viva la musica

Der Frühling 2015 brachte München nicht nur ein neues Sommersemester sondern auch ein neues und abwechslungsreiches Konzertprogramm des Romanistik-Chors. Der Titel ist Programm: Wir ließen die Musik hochleben und feierten die Sprache durch sie. Unter der Leitung von Katharina Ritschel brachten wir Stücke von frühester Vokalkunst über große Romantiker bis zu modernen Popsongs zur Aufführung. Mit viel Spaß, viel Rhythmus und Melodie sangen wir die schönsten Stücke auf Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und diesmal sogar auch auf Rumänisch.